Gesichter
BG Light+Building
on der Lampe bis zur kompletten Haustechnik
Die Light+Building war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet: Die Bandbreite der Exponate reichte von Retrofit-LED-Leuchtmittel über OLED- und Designer-Leuchten bishin zu kompletten Haustechnik-Installationen - optisches Highlight war die begleitende Luminale.
Beleuchtungskonzepte
Anspruchsvolle Beleuchtungskonzepte: finden Sie hier drei Beispiele!
Bildergalerie Lichtkunst
Lichtleiter
Ausgesprochen effizient: Siemens hat eine pfiffige Technologie entwickelt, mit der sich das Sonnenlicht direkt ins Haus holen lässt.
LED-Licht aus der Steckdose
Immer öfter kommt der Betriebsstrom für die LED direkt aus der Steckdose. So einfach wie das klingt, ist die direkte Stromversorgung von Weißlicht-LEDs aber nicht.
T&KH Trends in der Lichttechnik
Die LED dynamisiert den Beleuchtungs-Markt. Unterbietungswettbewerb durch die Anbieterausweitung aus Fernost, technische Neuerungen und der Ruf nach Standards: Es zeichnen sich Trends ab, die den Markt der Zukunft prägen dürften.
Bildergalerie LEDs
Weißlicht-LEDs, RGB-LEDs, unterschiedliche Größen und Formen: die Variantenvielfalt von LEDs ist nahezu grenzenlos.
Bildergalerie Außenbeleuchtung
Gut konstruierte LED-Leuchten sind wartungsarm, lassen sich gut dimmen und flexibel ausrichten. Wir stellen Ihnen Beispiele gelungener Außen- und Straßenbeleuchtung vor.
Bildergalerie Innenbeleuchtung
Designer können sich dank LED-Lichttechnik richtig austoben. Wozu das führt, zeigen unsere Beispiele.
Flimmerfreies Dimmen
LED-Lampen sind schwierig zu dimmen, weil Konstantstrom- treiber den phasen- angeschnittenen Wechselstrom nicht als solchen interpretieren können. Ein IC von Power Integrations löst das Problem.
Plasmalampen
Deutsche Innovation tritt aus der Hinterleuchtung in die Leuchtentechnik ein
Eine bislang wenig beachtete Lichttechnologie kann im allgemeinen Beleuchtungsmarkt über manche Unzulänglichkeiten von Leuchtdioden hinweghelfen.
Marktübersichten
Tunnel sind ein dankbares Ziel für LED-Leuchtenhersteller
LED-Licht vom Anfang bis zum Ende des Tunnels
Unternehmen, die für die Beleuchtung von Tunneln verantwortlich sind, tun gut daran, die Installation von LED-Leuchten in Betracht zu ziehen. Mit dem jetzt noch höheren Leuchtenpreis erkauft man sich weniger Stromverbrauch, eine mindestens doppelte Brenndauer, volle Dimmbarkeit und eine gute Farbwiedergabe.
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Leuchtdioden (LEDs) wären eigentlich das ideale Leuchtmittel für Tunnelleuchten: Sie weisen neben einer hohen Lichtausbeute vor allem eine hohe Lebensdauer auf. Und auf die kommt es bei der Tunnelbeleuchtung in ganz besonderem Maße an: Sie ist Tag und Nacht eingeschaltet, also durchschnittlich 8766 Stunden im Jahr. Das heißt, dass die vielfach verwendeten Natriumdampflampen nach zwei Jahren meistens schon am Ende ihrer Brenndauer sind. Leuchtdioden hingegen haben, bei sorgfältigem Design der Leuchte, eine Lebenserwartung von fünf oder noch mehr Jahren. Erst danach sinkt ihre Lichtausbeute auf durchschnittlich weniger als 70 Prozent des Ursprungswertes, so dass die geringere Helligkeit allmählich merklich wird. Ein plötzlicher Totalausfall hingegen wäre völlig atypisch.
Diese hohe Lebenserwartung kommt den besonderen Erfordernissen bei der Tunnelbeleuchtung sehr entgegen: Wenn eine Lampe auszuwechseln ist, muss der Tunnel gesperrt werden. Das kann man zwar in verkehrsschwachen Zeiten machen, allerdings möglichst selten (und am besten wechselt man dann gleich alle Leuchtmittel des gleichen Typs aus, auch wenn diese noch leuchten). Diese Betriebsunterbrechung wird beim LED-Einsatz um den Faktor 2 bis 3 seltener.
Die lange Standzeit ist aber nicht der einzige Vorteil: Inzwischen können LED-Leuchten auch in ihrer System-Lichtausbeute schon mit Natrium-Hochdrucklampen mithalten; Werte von 150 lm/W sind möglich. Und weil das Licht von LED-Leuchten sich räumlich präzise ausrichten lässt, kommt das Licht genau dort an, wo man es haben wollte - das steigert nicht nur die effektive Lichtausbeute, sondern ermöglicht auch eine sehr homogene Ausleuchtung des Tunnels über seine gesamte Länge.
Hinzu kommt, dass der Farbwiedergabeindex von LEDs viel besser ist als der Vergleichswert einer Natriumdampflampe: Er erreicht bei nahezu allen Bauarten einen Wert von mehr als 65. Auch 70 bis 80 sind ohne große Zugeständnisse an die Lichtausbeute Standard. Das macht es zu einem angenehmen Erlebnis, durch einen Tunnel zu fahren, der in LED-Licht badet, zudem auch die Blendwirkung (dank der gezielten Ausrichtung) geringer ist als bei anderen Leuchten.
Im Gegensatz zu Gasentladungslampen benötigen LEDs auch keine hohe Zündspannung. Sie benötigen vielmehr einen konstanten Strom geringer Spannung und leuchten ohne Einschaltverzögerung (was allerdings für Tunnelbeleuchtung nicht wichtig ist). Allerdings brauchen auch LEDs ein Vorschaltgerät, das jedoch völlig anders aufgebaut ist als das Vorschalt- und Zündgerät einer Natriumdampflampe. Das ist zum Beispiel eine der Erklärungen dafür, dass es noch keine LED-Retrofit-Leuchtmittel für Natriumdampflampen gibt: Man müsste sie mit einer internen Treiberschaltung ausrüsten, die in der Lage ist, eine Natriumdampflampe zu emulieren und den Stromfluss aus dem vorhandenen Vorschaltgerät zu transformieren. Das macht die Lösung aufwändiger und teurer.
1. Teil: LED-Licht vom Anfang bis zum Ende des Tunnels
2. Teil: Keine Zukunftsmusik mehr











