Gesichter der Energieeffizienz
Bildergalerie Solarmodule
Welche Schritte sind für die Produktion der Solarmodule notwendig?
Solarthermie BG und Quiz
Parabolrinnenkraftwerke im Fokus
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Forschung & Innovation
IMEC: Der Strom, der aus dem Ofen kommt
Thermo-photovoltaische Zellen können Strom aus Wärmequellen erzeugen die infrarote Wellenlängen abstrahlen, zum Beispiel Hoch- temperaturöfen oder Haushaltsgeräte zur Warmwasserbereitung.
Mehr Interessantes aus der Forschung:
Onshore oder Offshore?
Beide Techniken haben ihre Berechtigung, aber auch ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Entscheidend sind also der politische Blickwinkel und eventuell die wirtschaftliche Interessenlage.
Simulation
Bildergalerie: GIP
Die Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Fertigungstechniken eröffnet der gebäudeintegrierten Photovoltaik (fast) grenzenlose gestalterische Möglichkeiten.
WasserwirbelKW
Wasserwirbelkraftwerk
Wasserwirbelkraftwerke nutzen die Energie von Flüssen auf eine neue, ökologisch wertvolle Art - ein Strudel treibt dabei den Generator an.
Interview
Modul-Garantien bremsen Innovationen
»Wir müssen uns dringend ein neues Modell überlegen, um wettbewerbsfähig zu bleiben«, sagt Dr. Joachim John, Team Leader Industrial Solar Cells Photovoltaics vom IMEC. Denn die Hersteller von PV-Modulen bremsen derzeit die Einführung neuer Techniken, die die Produktionskosten senken könnten.
Wärmebildkameras
Mit Wärmebildkameras lässt sich die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen während der Fertigung oder nach der Montage prüfen. Worauf kommt es bei den Messungen konkret an?
Bildergalerie Desertec
Desertec zählt zu den ambitioniertesten Industrieprojekten Europas.
Welche Technologien und Firmen stecken eigentlich hinter Desertec?
Wind
Der Markt für Windenergieanlagen und Zubehör wird auch in absehbarer Zukunft wachsen. Technisch geht der Trend in Richtung größere und getriebelose Anlagen, leichtere Generatoren sowie Condition-Monitoring-Systeme.
Mehr als 90 Prozent Vorhersage-Genauigkeit möglich
Siemens: Prognose-Software macht Windkraft planbar
Siemens hat eine Prognose-Software entwickelt, mit der sich die Stromausbeute von Windparks voraussagen lässt. Solche Vorhersagen sind sinnvoll, um bei der Stromversorgung die wetterbedingten Schwankungen der Windenergie auszugleichen.
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Die Software berechnet anhand von Wettervorhersagen der nächsten 72 Stunden möglichst genau den erwarteten Strom aus Windkraft für diesen Zeitraum. Im Schnitt treffen die Prognosen für die Tagesleistung eines Windparks die tatsächlich eintretenden Werte auf mehr als 90 Prozent genau. Die Software wurde erfolgreich an zwei Offshore- und einem Onshore-Windpark getestet und ist derzeit in Dänemark im Einsatz.
Je stärker Wind- oder Sonnenenergie zur Stromversorgung beitragen, desto größer sind die Herausforderungen für die Netzbetreiber. Bei Flaute oder bei bedecktem Himmel müssen kurzfristig Gaskraftwerke zugeschaltet werden. Frischt der Wind auf oder kommt die Sonne durch, gibt es plötzlich zuviel Strom im Netz. Um das Stromangebot zu regeln und das Netz stabil zu halten, brauchen die Betreiber gute Vorhersagen für die Einspeisemengen der Wind- oder Solarparks. Anhand der Prognosen lassen sich auch überschüssige Energien am Strommarkt verkaufen. Außerdem können mit ihrer Hilfe Wartungsarbeiten in Zeiten gelegt werden, in denen weniger Ertrag zu erwarten ist.
Die Prognosemethode von Siemens beruht auf einem neuronalen Netz, also einer Software, die ähnlich arbeitet wie ein menschliches Gehirn. Die globale Siemens-Forschung Corporate Technology (CT) entwickelt neuronale Netze, um das Verhalten hochkomplexer Systeme - das können Windparks, Gasturbinen, aber auch Börsenmärkte sein - zu berechnen. Die CT-Forscher haben ein neuronales Netz aufgebaut, das aus der Wettervorhersage für Temperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit am Ort des Windparks die entsprechende Stromerzeugung berechnet.
Die Software lernt anhand historischer Daten, möglichst genaue Vorhersagen zu treffen. Zu Beginn weiß sie nicht, welche Größe sich wie stark auf die Leistung des Windparks auswirkt, und ihre Prognosen sind rein zufällig. Mit dem Ziel, die Abweichung zwischen Vorhersage und Wirklichkeit zu minimieren, ändert sie die Gewichtung der einzelnen Parameter und wird in tausenden Iterationen immer genauer. Mittlerweile beträgt der durchschnittliche Vorhersagefehler nur mehr gut 7 Prozent.
Auch für Photovoltaikanlagen entwickelt Siemens jetzt ähnliche Systeme.
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