Gesichter der Energieeffizienz

Gesichter der Energieeffizienz

Bildergalerie Solarmodule

Bildergalerie Solarmodul-Fertigung
Bildergalerie Solarmodul-Fertigung

Welche Schritte sind für die Produktion der Solarmodule notwendig?

Solarthermie BG und Quiz

Solarthermie

Parabolrinnenkraftwerke im Fokus

Solarthermie

Testen Sie Ihr Wissen über Solarthermie!

Offene Fragen? Dann schauen Sie doch in unsere Bildergalerie!

Forschung & Innovation

Forschung & Innovation

IMEC: Der Strom, der aus dem Ofen kommt

Forschung & Innovation

Thermo-photovoltaische Zellen können Strom aus Wärmequellen erzeugen die infrarote Wellenlängen abstrahlen, zum Beispiel Hoch- temperaturöfen oder Haushaltsgeräte zur Warmwasserbereitung.

Mehr Interessantes aus der Forschung:

Onshore oder Offshore?

Windenergie: Onshore oder Offshore?
Windenergie: Onshore oder Offshore?

Beide Techniken haben ihre Berechtigung, aber auch ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Entscheidend sind also der politische Blickwinkel und eventuell die wirtschaftliche Interessenlage.

Simulation

Tool zur Simulation von Energieerträgen
Tool zur Simulation von Energieerträgen

Wie effizient sind die Energielieferanten? Simulieren Sie Wind, Wetter und Jahreszeit!

Bildergalerie: GIP

Bildergalerie: Gebäudeintegrierte Photovoltaik
Bildergalerie: Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Die Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Fertigungstechniken eröffnet der gebäudeintegrierten Photovoltaik (fast) grenzenlose gestalterische Möglichkeiten.

WasserwirbelKW

Alternative Energien

Wasserwirbelkraftwerk

Alternative Energien

Wasserwirbelkraftwerke nutzen die Energie von Flüssen auf eine neue, ökologisch wertvolle Art - ein Strudel treibt dabei den Generator an.

Interview

PV-Fertigung

Modul-Garantien bremsen Innovationen

PV-Fertigung

»Wir müssen uns dringend ein neues Modell überlegen, um wettbewerbsfähig zu bleiben«, sagt Dr. Joachim John, Team Leader Industrial Solar Cells Photovoltaics vom IMEC. Denn die Hersteller von PV-Modulen bremsen derzeit die Einführung neuer Techniken, die die Produktionskosten senken könnten.

Wärmebildkameras

Wärmebildkameras: Allrounder in der PV
Wärmebildkameras: Allrounder in der PV

Mit Wärmebildkameras lässt sich die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen während der Fertigung oder nach der Montage prüfen. Worauf kommt es bei den Messungen konkret an?

Bildergalerie Desertec

Bildergalerie: Desertec
Bildergalerie: Desertec

Desertec zählt zu den ambitioniertesten Industrieprojekten Europas.

Welche Technologien und Firmen stecken eigentlich hinter Desertec?

Wind

Getriebelose Windenergieanlagen auf dem Vormarsch
Getriebelose Windenergieanlagen auf dem Vormarsch

Der Markt für Windenergieanlagen und Zubehör wird auch in absehbarer Zukunft wachsen. Technisch geht der Trend in Richtung größere und getriebelose Anlagen, leichtere Generatoren sowie Condition-Monitoring-Systeme.

29. September 2011
Neue Division »Wind Power«

Hamburg wird Sitz des weltweiten Windgeschäfts von Siemens

Die neue Siemens-Division »Wind Power« wird am 1. Oktober mit Sitz in Hamburg an den Start gehen. Die dortige Mitarbeiterzahl soll sich bis 2013 von derzeit 170 auf über 500 verdreifachen. Weltweit beschäftigt Siemens im Windenergiebereich rund 7800 Mitarbeiter, in Deutschland sind es etwa 1000.

Anzeige

»Hamburg ist ein sehr attraktiver Standort und zugleich eine der wichtigsten Windmetropolen der Welt«, betonte Michael Süß, Mitglied des Konzernvorstands und CEO des Siemens-Energy-Sektors. »Deshalb werden wir künftig unser weltweit rasch wachsendes Windenergiegeschäft aus der Hansestadt heraus steuern. Mit unserer neuen Organisationsstruktur sind wir stärker regional ausgerichtet und näher an unseren Kunden.« Die Ausgangsposition der Division dafür sei sehr gut: »Wir können auf einen Rekordauftragsbestand von fast 11 Mrd. Euro bauen, und bei Offshore-Windparks, dem am schnellsten wachsenden Marktsegment, sind wir Weltmarktführer«, erläuterte Süß. Allein in Deutschland habe Siemens bereits Aufträge über sechs Offshore-Windkraftwerke in Nord- und Ostsee mit einer Gesamtleistung von 1300 MW verbucht.

»Für das Geschäft mit Windenergie wird künftig die Industrialisierung von Fertigung und Logistik eine entscheidende Rolle spielen, um durch hocheffiziente Prozesse die Kosten für die Windkraft senken zu können«, führte Süß aus. »Hier wird uns Felix Ferlemann als CEO der Division Wind Power mit seinen umfassenden Erfahrungen aus der Automobilbranche einen wichtigen Schritt voranbringen.«

Besondere Bedeutung habe auch die Regionalisierung, um noch näher an die Kunden heranzurücken. Deshalb wird Siemens sein Windenergiegeschäft unterhalb der Divisionsebene künftig aus drei regionalen Business Units heraus führen. Aus dem dänischen Brande wird das Windenergie-Geschäft für Europa, den Nahen Osten und Afrika sowie das europäische Offshore-Geschäft gesteuert. Geleitet wird die neue Business Unit EMEA von Jan Kjaersgaard, der bislang das Siemens-Windenergiegeschäft in Nord- und Südamerika verantwortete. CEO der für Nord- und Südamerika zuständigen Business Unit in Orlando im US-Bundesstaat Florida wird Mark Albenze. Er war bisher Vice President Vertrieb Power Systems Siemens Energy im US-amerikanischen Denver. Kay Weber wird die lokale Business Unit für die Region Asien-Pazifik mit Sitz im chinesischen Shanghai leiten. Er ist seit 20 Jahren bei Siemens und war bisher für das Service-Geschäft von Siemens Energy in der Region Asien-Pazifik verantwortlich. Chief Financial Officer (CFO) der Division Wind Power wird Wolfgang Hermann, bislang CFO der Industry Solutions Division von Siemens.

Die Perspektiven für die Windenergie betrachtet Siemens als sehr gut. Der Weltmarkt soll von rund 42 Mrd. Euro im Jahr 2010 auf rund 60 Mrd. Euro 2016 zulegen. Für den Onshore-Markt wird ein Wachstum von 38 auf 45 GW pro Jahr erwartet. Gleichzeitig gewinnen auch Windparks auf dem Meer an Bedeutung und sollen jährlich von 3 GW auf 11 GW zulegen. Auf Offshore-Windkraftwerke werden Siemens zufolge in fünf Jahren bereits rund 20 Prozent des gesamten Windenergiemarkts entfallen. Allein in Europa rechnet das Unternehmen bis 2030 für die Offshore-Windenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 80 GW. Dies entspricht der Leistung von etwas mehr als der Hälfte des derzeit in Deutschland installierten Kraftwerksparks. Von diesen 80 GW sind derzeit erst 6 Prozent erschlossen. Auch bei Windparks an Land, auf die heute bereits über 60 Prozent des weltweiten Windenergiegeschäfts von Siemens entfallen, will das Unternehmen kräftig wachsen.

Seit Siemens im Jahr 2004 den dänischen Windturbinenhersteller Bonus Energy übernommen hat wurde das Geschäft stark ausgebaut. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich inzwischen von 800 auf rund 7800 fast verzehnfacht, und der Umsatz hat sich verzwölffacht auf rund 3,2 Mrd. Euro. Heute verfügt Siemens Wind Power über sieben Werke in drei Ländern. In drei Jahren sollen es bereits zwölf Fertigungsstätten in acht Ländern sein.

Windenergie ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. Euro erzielte. Das macht Siemens nach eigenen Angaben zum weltweit größten Anbieter umweltfreundlicher Technik.