Simulation
Bildergalerie Basisstation
Die gemeinsam von E-Plus und Nokia Siemens Networks realisierte energieautarke Sendestation in Versmold stellt die benötigte Energie vor Ort aus den regenerativen Energiequellen PV, Windkraft und Brennstoffzelle her.
Gesichter der Energieeffizienz
Bildergalerie: GIP
Die Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Fertigungstechniken eröffnet der gebäudeintegrierten Photovoltaik (fast) grenzenlose gestalterische Möglichkeiten.
Forschung & Innovation
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Interview
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Wind
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Studie belegt:
Energieversorger investieren zunehmend in erneuerbare Energien
Drei von vier deutschen Energieversorgern planen laut einer Studie von Steria Mummert Consulting bis 2012 Investitionen in erneuerbare Energien. Die konventionelle Energieerzeugung rückt dagegen immer stärker in den Hintergrund. Neben den regenerativen Energien stehen vor allem der Aufbau und die Modernisierung des Mess- und Zählwesens sowie der Netze auf der Agenda.
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Nur noch weniger als jedes dritte Energieversorgungsunternehmen will demnach Geld für neue Kohle- oder Gaskraftwerke ausgeben. Die Investitionsschwerpunkte der Versorger haben sich in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich verschoben. Neben den regenerativen Energien stehen vor allem der Aufbau und die Modernisierung des Mess- und Zählwesens sowie der Netze auf der Agenda. Hier sind aufgrund gesetzlicher Veränderungen im Messstellen- und Messbetrieb sowie der Fortschritte im Bereich der intelligenten Netze deutlich höhere Ausgaben geplant. Einen großen Stellenwert hat dabei auch die Informationstechnologie.
Dem entgegen steht allerdings die Tatsache, dass erschreckend wenig Versorger in Forschung und Entwicklung investieren. Gerade einmal jedes vierte große Unternehmen plant Ausgaben in diesem Bereich, bei den kleinen liegt der Anteil mit fünf Prozent noch deutlich darunter, so die Studie. Damit steht insgesamt ein sehr begrenztes Forschungsbudget beispielsweise für Entwicklungen in den Bereichen Energieeffizienz und Smart Metering zur Verfügung.
Erneuerbare Energien verzeichnen eine rasante Entwicklung: Gaben 2005 nur 34 Prozent der Versorger an, in die regenerative Erzeugung investieren zu wollen, stieg diese Zahl bis heute um 40 Prozentpunkte auf 74 Prozent. Umgekehrt verläuft die Entwicklung bei den konventionellen Energien. Vor allem kleine Versorger setzen immer seltener auf Kohle-, Öl- oder Gasprojekte. Nur noch 28 Prozent planen entsprechende Investitionen und auch nur noch knapp jedes zweite große Unternehmen will hier aktiv werden – trotz neuer umweltfreundlicherer und effizienterer Techniken beispielsweise bei der Stromerzeugung aus Kohle.
Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut 100 Führungskräfte aus 100 der größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands zu den Branchentrends sowie zu Strategien und Investitionszielen bis 2012. Die Entscheider repräsentieren die wichtigsten Gruppen der deutschen Energieversorgung: die Stadtwerke, die Regionalversorger und die vier großen Energiekonzerne.











