Gesichter der Energieeffizienz

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18. August 2010
Solon SE

special Über 100 Prozent Umsatzzuwachs

Die Berliner Solon SE hat im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatzanstieg von 104 Prozent auf 243,6 Mio. Euro erzielt.

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Mit diesem Wert konnte das Unternehmen also nochmals seinen Konzernumsatz im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Diese Entwicklung war insbesondere auf das starke Deutschlandgeschäft zurückzuführen.

So hat sich die große Nachfrage deutscher Kunden im Hinblick auf die inzwischen beschlossene Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom sehr positiv auf das Komponentengeschäft von Solon ausgewirkt, in dem mit einem Umsatzbeitrag von 82 Prozent erneut der größte Teil der Konzernumsätze erwirtschaftet wurde.

Das Systemtechnikgeschäft hingegen entwickelte sich auch im zweiten Quartal noch unbefriedigend. Grund dafür war die abwartende Haltung einiger Banken bei der Finanzierung von Kundenprojekten. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Refinanzierungsverhandlungen Anfang Juni war jedoch eine spürbare Belebung in diesem Bereich festzustellen. Dies hat sich in einer Reihe neuer Aufträge, v.a. in Italien und den USA, niedergeschlagen, die in den Folgequartalen zu Umsätzen führen werden.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen des ersten Halbjahrs 2010 stellen sich im Einzelnen wie folgt dar: Der Konzernumsatz stieg um 104 Prozent auf 243,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 119,4 Mio. Euro). EBIT und EBITDA verbesserten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ebenfalls deutlich und erreichten -2,3 Mio. Euro bzw. +6,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -52,6 Mio. Euro bzw. -42,7 Mio. Euro). Das in den ersten sechs Monaten 2010 erzielte Konzernergebnis nach Minderheiten belief sich auf -9,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -110,1 Mio. Euro). Einmaleffekte auf das Konzernergebnis traten im Berichtszeitraum nicht auf. Damit verringerte sich der Verlust je Aktie auf -0,73 Euro (Vorjahreszeitraum: -8,79 Euro). 36 Prozent der Konzernumsätze wurden im ersten Halbjahr 2010 außerhalb Deutschlands erzielt. Die Produktionsmenge erreichte 117 MWp.

Der Wert der Vorräte erhöhte sich aufgrund der für das dritte Quartal erwarteten starken Nachfrage auf 123,3 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 90,6 Mio. Euro). So ergab sich für das erste Halbjahr 2010 ein negativer operativer Cashflow in Höhe von -18,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -10,3 Mio. Euro). Das Working Capital lag bei 172 Mio. Euro und damit leicht unter dem Wert zum 31. März 2010. Die Quote des Working Capital im Verhältnis zum Umsatz der letzten zwölf Monate ging auf 36 Prozent zurück. Die Nettoverschuldung zum Berichtsstichtag betrug 367 Mio. Euro.

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr dieses Jahres sowie eines starken Vertriebsausblicks für das dritte und vierte Quartal erwartet das Management des Unternehmens für das Gesamtjahr 2010 einen Konzernumsatz von deutlich über 500 Mio. bei einem ausgeglichenen operativen Ergebnis.