Die Diskussion um die Schäden in den japanischen Atomkraftwerken und die daraus zu ziehenden Lehren waren auch auf der Hannover Messe letzte Woche das beherrschende Thema. Neuen Schub hat sie offenbar auch der Brennstoffzellen-Technik gegeben.
Die Befürworter halten den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur für nicht viel aufwändiger als für die Infrastruktur für »Elektrotankstellen«. Und sie sehen den Durchbruch für die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik jetzt – fast – geschafft. Weil alle Beteiligten an einem Strang zögen.
Batterie- und Brennstoffzellen-betriebene Autos sollten also künftig einen Mix bilden, bis 2030 könnten die Brennstoffzellen-Autos sogar an den batteriebetriebenen Typen vorbei ziehen.
Und gefährlich sei der Umgang mit Wasserstoff schon gar nicht – zumindest wenn man es richtig macht, was aber kein Problem wäre, die Technik sei ausgereift und sicher. Außerdem lässt sich Wasserstoff ohne CO2-Belastung aus Windkraft herstellen – wobei sich nebenbei auch das dringende Problem der Energiespeicherung zumindest zum Teil lösen ließe.
Was meinen Sie dazu: können Sie sich vorstellen, dass wir künftig sowohl mit batteriebetriebenen als auch mit brennstoffzellenbetriebenen Elektroautos fahren werden? Oder wird die Batterietechnik bezüglich Reichweite, Ladedauer und Preis so schnell voranschreiten, dass die Wasserstoff-Brennstoffzellen keine Chance haben werden?

