Gesichter der Energieeffizienz

Gesichter der Energieeffizienz

Smart Home Summit

3. Energie&Technik Smart Home & Metering Summit

Call for Papers!

3. Energie&Technik Smart Home & Metering Summit

Auf dem 3. Energie&Technik Smart Home & Metering Summit am 23.-24. Oktober 2013 in München dreht sich alles um die Themen Smart Home, Smart Metering, Smart Grid.

Senden Sie uns jetzt Ihre Beiträge!

Events ZigBEe

7th European ZigBee Developers' Conference
7th European ZigBee Developers' Conference

The ZigBee Alliance will hold their 7th European ZigBee Developers' Conference (EuZDC) on November 6-7, 2013 in Munich (organized by the DESIGN&ELEKTRONIK in cooperation with the ELEKTRONIK).

Submit your abstract now!

Marktübersichten

Marktübersichten

Netzausbau-Infobox

Netzausbau: Pro und Contra

Newsletter-Archiv

Energie&Technik-Newsletterarchiv

Seagen

Bildergalerie

SeaGen - Strom aus der Kraft der Gezeiten

Bildergalerie

In der Meerenge von Strangford Lough im Norden Irlands hat Siemens eine Gezeitenturbine installiert, die Strom mit Hilfe von im Wasser angebrachten Rotoren erzeugt.

BG Rotorblatt

Bildergalerie: Rekord-Rotor im Testbetrieb
Bildergalerie: Rekord-Rotor im Testbetrieb

im Testcenter in Østerild wurde der 154-Meter-Rotor von Siemens montiert.

BG Geothermie

Geothermie
Geothermie

Die Erdwärme erhält zunehmende Bedeutung im Mix der Erneuerbaren Energien - wie kann sie nutzbar gemacht werden? Erfahren Sie mehr in unserer Fotostrecke!

Das aktuelle Heft

Die aktuelle Ausgabe
Die aktuelle Ausgabe

Hier finden Sie Ausgabe 3/2013 der Energie&Technik als pdf-Datei zum Herunterladen

Special Desertec

Special: Desertec

Alles über das Wüstenstromprojekt

Special: Desertec

Die Sonne in Wüstengebieten für die Energiezeugung zu nutzen,  um den bewohnten Regionen der Welt sauberen Strom  zu liefern - dieses ambitionierte Ziel verfolgt die Desertec Foundation. Wie kommen die Projekte voran? Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Special Supraleiter

Special: Supraleiter
Special: Supraleiter

Finden Supraleiter jetzt Anwendung in der Industrie? Erste Projekte gibt es bereits. Interessante Beispiele finden Sie hier!

E&T Blog (automatisch)

Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Bildergalerie: Gebäudeintegrierte Photovoltaik
Bildergalerie: Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Die Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Fertigungstechniken eröffnet der gebäudeintegrierten Photovoltaik (fast) grenzenlose gestalterische Möglichkeiten.

09. März 2011
send Drucken | Schrift send send
Soft Skills sind wichtiger als fachliche Kompetenz

Ingenieur+Master=Job!

Hochqualifizierte Nachwuchstalente mit guten Soft Skills, sog. „High Potentials“, können sich den Arbeitgeber derzeit aussuchen. Laut einer neuen Studie von Kienbaum können mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland nicht alle Wunschkandidaten für sich gewinnen.

Anzeige

Arbeitgeber konkurrieren immer stärker um die besonders begehrten „High Potentials“, also besonders gut ausgebildete und fähige Absolventen. Doch die sind rar. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland können deshalb bis zu 25 Prozent ihrer Wunschkandidaten nicht für sich gewinnen, ergab die Studie „High Potentials 2010/2011“. Dazu hat die Managementberatung Kienbaum rund 530 deutsche und 60 österreichische Unternehmen befragt. Besonders wenige Talente gibt es für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie IT – sowohl in Österreich als auch in Deutschland.

73 Prozent der deutschen und 87 Prozent der österreichischen Unternehmen planen, im kommenden Jahr bis zu 15 High Potentials einzustellen, etwa für Marketing und Vertrieb, im Controlling und in der strategischen Unternehmensführung. Absolventen der Ingenieurwissenschaften mit einem Mastertitel von einer Universität haben in Deutschland sogar große Chancen auf einen Direkteinstieg in den Beruf: Fast sämtliche befragte Unternehmen suchen Bewerber mit diesem Abschluss.

Um im Arbeitgeber-Wettbewerb zu bestehen, gewähren die Unternehmen dem wertvollen Personal nicht ganz uneigennützig vor allem interne Weiterbildungsmöglichkeiten wie Fach- oder Persönlichkeitstrainings, herausfordernde Aufgaben und Verantwortung. Vor allem auf die  Persönlichkeit legen die Unternehmen besonders viel Wert. „Eigenmotivation und Zielorientierung sind Attribute, die ein Nachwuchstalent unbedingt mitbringen sollte“, sagt Erik Bethkenhagen von Kienbaum. Rund 90 Prozent der befragten Unternehmen stufen die Eigenmotivation als wichtiges Persönlichkeitsmerkmal ein. Weniger wichtig ist den Personalern hingegen, dass die High Potentials besonders mobil sind: Nur rund 20 Prozent fordern dies von potenziellen Bewerbern.

Auch Praxiserfahrung sowie Fach- und Methodenkompetenz sind gefragte Qualifikationsmerkmale: Alle österreichischen Unternehmen verlangen von ihren High Potentials, dass sie Praxiserfahrung in Praktika gesammelt haben, während zwei Drittel der deutschen Unternehmen Fach- und Methodenkompetenz wertschätzen. Deutsche und österreichische Unternehmen messen hingegen dem Ansehen von Universitäten oder Fachhochschulen deutlich weniger Bedeutung bei.

High Potentials mit einer abgeschlossenen Promotion führen das Ranking der Spitzenverdiener bei den Berufseinsteigern an: In Deutschland haben Promovierte ein durchschnittliches Jahreseinstiegsgehalt von 52.000 Euro,
8.500 Euro mehr als in Österreich. Im Schnitt verdienen Universitätsabsolventen in beiden Ländern bis zu 3.000 Euro mehr im Jahr als vergleichbare Studienabgänger von Fachhochschulen. In Deutschland sind Absolventen der Rechtswissenschaften mit 44.500 Euro Jahreseinstiegsgehalt die Topverdiener, während es in Österreich die Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaftler mit 41.500 Euro Jahresgehalt sind.

Vergleicht man die Einstiegsgehälter der verschiedenen Funktionsbereiche eines Unternehmens, liegen die Gehälter in Österreich in einigen Abteilungen durchschnittlich niedriger als in Deutschland. Auch je nach Art des Berufseinstiegs variiert das Gehalt: Trainees erhalten beispielsweise das geringste Einstiegssalär. In Deutschland sind es im Schnitt 38.500 Euro, in Österreich nur 34.250 Euro. Zusätzlich zu den Gehältern bieten die Unternehmen High Potentials in beiden Ländern häufig eine arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung und weitere Versicherungen. Firmenwagen werden den Nachwuchstalenten jedoch nur selten gewährt: Fünf Prozent der österreichischen und zehn Prozent der deutschen Unternehmen bieten Firmenwagen zur dienstlichen Nutzung an.

„Private Gründe, fehlende Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten sowie Abwerbung sind die häufigsten Gründe, weshalb High Potentials ein Unternehmen verlassen“, sagt Bethkenhagen.